Geschichte und Tradition

 

  • Bereits in den ersten Jahrhunderten beteten die Gläubigen mehrmals am Tag. Die Stundengebete der Mönche und Orden sind ebenfalls Vorbilder des Angelusgebetes.
  • Als früheste Erwähnung des Angelusgebetes gilt der Rat des heiligen Bonaventura, der seinen Mitbrüdern im Jahr 1274 empfiehlt, am Abend Maria dreimal zu grüßen.
  • Papst Johannes XXII. ordnet 1318 an, dass beim Abendläuten die Gottesmutter kniend durch drei Ave Maria zu grüßen sei.
  • Papst Calixt III. ordnete im Jahr 1456 das tägliche Mittagsläuten an, bei dem sich alle Christen im Gebet vereinen und mit drei Ave Maria und Vaterunser Gottes Schutz auf die durch den Türkenkaiser Mohammed II. (er plante dem christlichen Abendland den Todesstoß zu versetzen) bedrohte Christenheit herab rufen sollten.
  • Der heilige Ignatius bittet im Jahr 1545 in Azpeitia, „dass man dreimal zum Ave Maria läute, nämlich am Morgen, am Mittag und am Abend, damit das Volk wie in Rom bete“.
  • Im Jahr 1571 führte Papst Pius V. das „Angelusgebet“ in der heutigen Form in Deutschland ein.
  • Papst Johannes Paul II. hat am 22. Oktober 1978 erstmals öffentlich den Angelus am Petersplatz gebetet. Papst Benedikt XVI. führte diese Tradition weiter. Auch Papst Franziskus lädt jeden Sonntag die Menschen zum öffentlichen Mitbeten ein.

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