Papst Benedikt XVI. über das Angelusgebet

 

Der Wortlaut der Ansprach des Heiligen Vaters zum Angelus nach der heiligen Messe am 25. September 2011 in Freiburg:

Liebe Brüder und Schwestern!

Diese feierliche heilige Messe wollen wir gemeinsam mit dem „Engel des Herrn" beschließen. Dieses Gebet erinnert uns immer wieder aufs Neue an den geschichtlichen Anfang unseres Heils. Der Erzengel Gabriel unterbreitet der Jungfrau Maria den Heilsplan Gottes, nach dem sie Mutter des Erlösers werden soll. Maria erschrickt. Doch der Engel spricht ihr ein Wort des Trostes zu: „Fürchte dich nicht, Maria, denn Du hast bei Gott Gnade gefunden." So kann Maria ihr großes Jawort sprechen.

 

Dieses Ja, Magd des Herrn zu sein, ist das vertrauensvolle Ja zum Plan Gottes, zu unserer Erlösung. Und sie spricht das Ja schließlich zu uns allen, die sie unter dem Kreuz als Kinder anvertraut bekommt (vgl. Joh 19,27). Nie nimmt sie diese Zusage zurück. Und deshalb ist sie selig, ja glückselig zu preisen, denn sie hat geglaubt, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ (vgl. Lk 1,45).

 

Wenn wir nun den Engelsgruß beten, dürfen wir uns mit dem Jawort Marias verbinden, voller Vertrauen einstimmen in die Schönheit des Planes Gottes und der Vorsehung, die er uns in seiner Huld zugedacht hat. Dann wird die Liebe Gottes auch in unserem Leben gleichsam Fleisch werden, immer mehr Gestalt annehmen. In allen Sorgen brauchen wir keine Angst haben. Gott ist gut. Zugleich dürfen wir uns getragen wissen von der Gemeinschaft der vielen Gläubigen, die jetzt in dieser Stunde auf der ganzen Welt mit uns zusammen über Fernsehen und Rundfunk den „Engel des Herrn" beten.



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